Wenn der Schimmel noch nicht allzu weit vorgedrungen ist, kann er unter Umständen in Eigenregie beseitigt werden. Dabei sollte auf Chemiekeulen verzichtet werden. Denn natürliche Mittel sind gesünder und helfen auch.
Schimmel in den eigenen vier Wänden ist kein seltenes Phänomen. Untersuchungen zufolge könnte jede zehnte Wohnung betroffen sein. Der Pilz versteckt sich vor allem dort, wo die Luft nicht zirkulieren kann: hinter Schränken und Vorhängen oder unter Fußbodenbelägen. Relativ einfach ist die Schimmelbekämpfung, wenn Glasflächen, beschichtete Materialien oder Fliesen betroffen sind, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Hier reicht ein feuchter Lappen, mit dem man die Oberfläche gründlich abwischt. Danach muss dann nur noch die gereinigte Fläche mit 70 bis 80%igen Alkohol oder Brennspiritus behandelt werden. So werden auch die noch verbliebenen Schimmelsporen erwischt und nach dreimaliger Wiederholung im Halbstundentakt ist der Vorgang fertig.
Schimmel auf den Pelz rücken
Gerade auch für Babys und Kleinkinder ist Schimmel eine Gesundheitsgefahr
Nachträglicher Wärmeschutz von innen
Wenn es mal wieder in der Wohnung zieht oder sie einfach nicht warm wird, mag manch Mieter mit einer Innendämmung liebäugeln. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fassadendämmung sind Planung und Ausführung allerdings komplizierter. Doch wenn der Eigentümer das Thema Außendämmung schleifen lässt, bleibt dem Mieter manchmal nur die Wahl, sich eine neue Wohnung zu suchen oder selbst tätig zu werden. Aber selbst wenn der Vermieter sein Einverständnis gibt, muss alles fachgerecht sein, sonst droht im Schadensfall Ärger. Dabei gilt es gleich, ein paar Dinge zu beachten. So muss eine so genannte Dampfsperre eingebaut werden, damit die Bildung von Schwitzwasser verhindert wird. Denn die Innendämmung der Wand führt bei unsachgemäßer Handhabung sehr schnell zu Schimmel, warnt das Immobilienportal Immowelt.de. Ein weiterer Nachteil ist, dass die zusätzliche Dämmschicht die Räume kleiner macht.
Das Dach EnEV-gerecht dämmen
Ziel der Energie-Einsparverordnung ist allgemein die Reduzierung des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich auf ein absolutes Minimum. Schrittweise nähert sich die Verordnung diesem Ziel an. Bereits im vergangenen Oktober ist die verschärfte EnEV 2009 in Kraft getreten. Gegenüber der vorherigen Verordnung hat sie zum Ziel, den Energiebedarf um weitere 30 Prozent zu vermindern. Konkret ergeben sich daraus erhöhte Anforderungen an die Gebäudehülle, und damit auch an das Dach. Die Dämmung des Dachs bei einem Neubau muss in Zukunft rund 30 Prozent mehr Wärmeschutz leisten als bisher – ohne eine fachgerechte Dämmung ist dieses Ziel nicht zu schaffen.
Die verschärfte EnEV 2009 stellt hohe Anforderungen an die Gebäudehülle
Dachausbau mit System
Ist das Dachgeschoss noch ungenutzt oder fristet als dunkler Speicher bzw. Abstellkammer ein trostloses Dasein, dann bietet sich ein Dachausbau an, um zusätzlichen und günstigen Wohnraum zu erschließen. Vom Kinder- und Gästezimmer bis hin zum Wellness- oder Hobbyraum sind je nach Bedarf sämtliche Wohnideen realisierbar. Die richtige Planung spielt dabei eine große Rolle, betonen die Experten von dach.de, dem führenden Onlineportal rund ums Thema Dach. Neben großzügigem Lichteinfall ist vor allem eine zuverlässige Dämmung notwendig. Sie sorgt dank optimalem Schutz vor Hitze und Kälte für ein behagliches Wohnklima im Sommer, als auch im Winter.
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